Optical Bonding

Optical Bonding ist eine Methode, um die Bilddarstellung und die Langlebigkeit von Monitoren zu verbessern. Die bei üblichen Touchscreens auftretenden Luftspalte zwischen dem LCD-Modul und der Schutzscheibe bzw. der Touch-Oberfläche werden bei dem Verfahren mit einem hochtransparenten Flüssigkleber gefüllt. 

Gebondete Displays bieten gegenüber herkömmlichen Touchscreens verschiedene Vorzüge. Durch das Füllen des Luftspaltes mit einer dem Brechungsindex angepassten Masse ist es möglich, interne (Rück-)Spiegelungen zu vermeiden und mehr Licht vom LCD-Panel zum Nutzer kommen zu lassen (die Transmission zu erhöhen). Zudem werden Reflexionen von externen Lichtquellen minimiert, da der Wegfall von Grenzflächen (z.B. von Luft zu Glas) die Streuverluste/den reflektierten Anteil reduziert. Dies zeigt sich vor allem an der Steigerung der Helligkeit (ca. 3..5%) und des Kontrasts (25..50%) gegenüber ungebondeten Displays. Ein erwünschter Nebeneffekt des optischen Bondings ist die präzisere Bedienbarkeit des Touchscreens durch die Minimierung des Parallaxenfehlers, der vor allem bei der seitlichen Betrachtung ins Gewicht fällt.

Durch die zusätzlich eingebrachte Schicht (Kunstharz o.Ä.) erhöht sich zudem die Widerstandsfähigkeit gegen mechanische Einwirkungen und erhöht somit die Lebensdauer des Displays in rauen Umgebungen.